Fachtagung Pflanzenkohle im kommunalen Kontext – Frist für Beiträge verlängert / Extended Deadline

Am 09. und 10. November veranstaltet der Fachverband Pflanzenkohle in Koblenz die FachtagungC Pflanzenkohle im kommunalen Kontext. Neben bereits bestätigten Rednern vom Stockholmer Pflanzenkohle Projekt und Prof. Dr. Bruno Glaser von der Universität Halle-Wittenberg freuen wir uns über themenbezogene Beiträge aus Wissenschaft und Praxis. Die Frist zur Einreichung der Beiträge haben wir bis zum 29. August verlängert.

Call for Abstracts – Pflanzenkohle im kommunalen Kontext

We extended the deadline for our conference Biochar in the urban context to August 29. In addition to our invited speaker including representatives of the Stockholm biochar project and Prof. Dr. Bruno Glaser of University of Halle-Wittenberg, we are looking forward to receive abstracts for talks from both scientists and practitioners. The extended deadline for abstract submission is August 29.

Call for Abstracts – Biochar in the urban context

 

 

Meisterarbeit unter anderem zu Pflanzenkohle mit Gülle

In seinem Meisterarbeitsprojekt „Düngung mit unterschiedlich behandelten Güllegaben und Mykorrhiza Einsatz, im ökologischen Anbau“ untersuchte Josef Wild unter anderem Pflanzenkohle in Gülle und kommt zu dem Schluss, dass die Zugabe von Pflanzenkohle nicht nur den Güllegeruch vollständig tilgt, sondern auch einen erheblichen Ertragszuwachs bringt.

Die Arbeit können Sie mit freundlicher Genehmigung von Michael Winter von der Firma Ravera bei uns herunterladen:

Josef Wild: Düngung mit unterschiedlich behandelten Güllegaben und Mykorrhiza Einsatz, im ökologischen Anbau

Pressemitteilung – Pflanzenkohle: Chancenreich für Landwirtschaft und Klimaschutz

Bessere Böden, weniger Dünger, weniger Antibiotika bei Tieren, langfristig gebundener Kohlenstoff – die Vorteile von Pflanzenkohle für Landwirtschaft und Klimaschutz sind enorm. Bei einem gemeinsamen Ortstermin in Freiburg mit Matern von Marschall, Mitglied des Bundestages, erläuterten die beiden Vorstände des Fachverbandes Pflanzenkohle, Dr. Susanne Veser und Steffen Schmidt, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des ökologischen Multitalents.

Die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH ASF, Gastgeber des Termins, produziert selbst seit rund einem Jahr Pflanzenkohle aus regionalem Grünschnitt. Neben der Funktionsweise der Kohle konnte daher Geschäftsführer Michael Broglin vor Ort auch die ASF-eigene Anlage zur Karbonisierung vorstellen.

„Landwirte berichten uns immer wieder von den verschiedensten positiven Effekten der Pflanzenkohle in ihren Betrieben,“ erklärt Dr. Susanne Veser, 1. Vorsitzende des Fachverbandes Pflanzenkohle. Vor einem Jahr hatte sich der gemeinnützige Verband mit dem Ziel gegründet, die Erfahrungen und Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern, Anwendern, Herstellern und Vertreibern des ökologischen Rohstoffs zu bündeln und die vielfältigen Vorteile bekannt zu machen.

Der schwarze Rohstoff wurde bereits in zahlreichen Bereichen erforscht und erprobt – mit vielversprechenden Ergebnissen unter anderem als Hilfsstoff für fruchtbare Böden, als Futtermittel, in der Gülle- und Stallmistaufbereitung und in der Biogasproduktion. In der Landwirtschaft verringert seine Anwendung zudem den Einsatz chemischer Dünger und Pestizide.

Für den Klimaschutz ist der natürliche Stoff bedeutend, weil er langfristig der Atmosphäre Kohlenstoff entzieht. Bei der Herstellung von Pflanzenkohle wird Biomasse wie Hecken-, Baum- oder Grasschnitt unter sehr hohen Temperaturen und unter Sauerstoffabschluss karbonisiert. Das CO2 der Pflanzen wird dabei langfristig in der Pflanzenkohle gebunden – für den Klimaschutz daher ein Material mit großem Potenzial.

 

Weitere Informationen:

  • fachverbandpflanzenkohle.org
  • Fotomaterial vorhanden. Anfragen bitte an Dr. Veser.

 

Pressekontakt:

Dr. Susanne Veser:

Tel.: 0 71 52/33 11 09-2, E-Mail: Vorstand1@fvpk

Über den Fachverband

Der Fachverband bündelt die Interessen von Experten aus Wissenschaft und Praxis, die Pflanzenkohle endgültig aus ihrem Nischendasein führen wollen. Die Mitglieder wollen künftig das Thema Pflanzenkohle als neutrale Instanz einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.