Nachrichten

Meisterarbeit unter anderem zu Pflanzenkohle mit Gülle

In seinem Meisterarbeitsprojekt „Düngung mit unterschiedlich behandelten Güllegaben und Mykorrhiza Einsatz, im ökologischen Anbau“ untersuchte Josef Wild unter anderem Pflanzenkohle in Gülle und kommt zu dem Schluss, dass die Zugabe von Pflanzenkohle nicht nur den Güllegeruch vollständig tilgt, sondern auch einen erheblichen Ertragszuwachs bringt.

Die Arbeit können Sie mit freundlicher Genehmigung von Michael Winter von der Firma Ravera bei uns herunterladen:

Josef Wild: Düngung mit unterschiedlich behandelten Güllegaben und Mykorrhiza Einsatz, im ökologischen Anbau

Pressemitteilung – Pflanzenkohle: Chancenreich für Landwirtschaft und Klimaschutz

Bessere Böden, weniger Dünger, weniger Antibiotika bei Tieren, langfristig gebundener Kohlenstoff – die Vorteile von Pflanzenkohle für Landwirtschaft und Klimaschutz sind enorm. Bei einem gemeinsamen Ortstermin in Freiburg mit Matern von Marschall, Mitglied des Bundestages, erläuterten die beiden Vorstände des Fachverbandes Pflanzenkohle, Dr. Susanne Veser und Steffen Schmidt, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des ökologischen Multitalents.

Die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH ASF, Gastgeber des Termins, produziert selbst seit rund einem Jahr Pflanzenkohle aus regionalem Grünschnitt. Neben der Funktionsweise der Kohle konnte daher Geschäftsführer Michael Broglin vor Ort auch die ASF-eigene Anlage zur Karbonisierung vorstellen.

„Landwirte berichten uns immer wieder von den verschiedensten positiven Effekten der Pflanzenkohle in ihren Betrieben,“ erklärt Dr. Susanne Veser, 1. Vorsitzende des Fachverbandes Pflanzenkohle. Vor einem Jahr hatte sich der gemeinnützige Verband mit dem Ziel gegründet, die Erfahrungen und Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern, Anwendern, Herstellern und Vertreibern des ökologischen Rohstoffs zu bündeln und die vielfältigen Vorteile bekannt zu machen.

Der schwarze Rohstoff wurde bereits in zahlreichen Bereichen erforscht und erprobt – mit vielversprechenden Ergebnissen unter anderem als Hilfsstoff für fruchtbare Böden, als Futtermittel, in der Gülle- und Stallmistaufbereitung und in der Biogasproduktion. In der Landwirtschaft verringert seine Anwendung zudem den Einsatz chemischer Dünger und Pestizide.

Für den Klimaschutz ist der natürliche Stoff bedeutend, weil er langfristig der Atmosphäre Kohlenstoff entzieht. Bei der Herstellung von Pflanzenkohle wird Biomasse wie Hecken-, Baum- oder Grasschnitt unter sehr hohen Temperaturen und unter Sauerstoffabschluss karbonisiert. Das CO2 der Pflanzen wird dabei langfristig in der Pflanzenkohle gebunden – für den Klimaschutz daher ein Material mit großem Potenzial.

 

Weitere Informationen:

  • fachverbandpflanzenkohle.org
  • Fotomaterial vorhanden. Anfragen bitte an Dr. Veser.

 

Pressekontakt:

Dr. Susanne Veser:

Tel.: 0 71 52/33 11 09-2, E-Mail: Vorstand1@fvpk

Für Kurzentschlossene: Terra Preta Vortrag in Karlsruhe

Heute Abend, am Dienstag, 20. März 2018, 18.30 Uhr findet eine Veranstaltung im Zusammenarbeit mit den Fächergärtnern am Marstall, BUZO-Umweltzentrum, Karlsruhe zum Thema

„Terra preta – Schwarzes Gold der Indios – Fruchtbarer Boden für gesunde Nahrung, Klima- und Naturschutz“

im Zukunftsraum des KIT Karlsruher Institut für Technologie, Rintheimerstr. 46, 76131 Karlsruhe (Oststadt) statt.

Den Vortrag hält unser Vorstandsmitglied Dr. Armin Siepe. Anschließend gibt es eine Diskussion bis ca. 20 Uhr und eine Ausstellung.

Bildnachweis: „Die Stadtseite des Karlsruher Schlosses“, Jan Stöcklin, Wikipedia, CC-BY-SA-3.0-DE

Ein Bauer sieht schwarz

Jürg Reicherter sieht schwarz, wenn er seine Kühe füttert. Im wörtlichen Sinne: Der Landwirt aus Frümsen SG verwendet Pflanzenkohle für die Einstreu und als Futterzusatz. Und auf seinen Wiesen wirkt Pflanzenkohle als «Bodenverbesserer».
Die Milchkühe von Jürg Reicherter wurden wegen Mykotoxinen in der zugekauften Mais-Silage krank, bei den Kälbern kam es zu Durchfall und sogar zu Abgängen. Der Landwirt aus Frümsen SG war 2011 schier am Verzweifeln – bis er die Pflanzenkohle entdeckte.

Um die Mykotoxine zu binden und die Verdauung der Tiere wieder zu stabilisieren, gab Jürg Reicherter über den Mischwagen Pflanzenkohle ins Futter. Das half. Heute bietet Reicherter den Mutterkuh-Kälbern die Kohle sogar zur freien Aufnahme in der Trogschale an.

Der Erfolg bei der Behandlung der Tiere machte Jürg Reicherter hellhörig für weitere Eigenschaften, die der Pflanzenkohle zugeschrieben werden. Er fing an, Kohle in zerkleinerter Form auf die betonierte Lauffläche zu streuen: «Das bremst die Tiere richtig.» Die Kohlenstückchen wirken als Bremsklötze und sie saugen zum Teil Gülle auf.

Ein Aufrauen des Betons wäre den Landwirt teurer gekommen. Zudem hat die Kohle in der Gülle einen Nebeneffekt: «Die Gülle wird flüssiger und die Kanäle laufen besser ab», erklärt Reicherter. Selbst beim Zerstören der Schwimmdecke in der Güllen-Grube habe die Kohle geholfen.

Den ganzen Artikel lesen: Ein-Bauer-sieht-schwarz-DG_18-01_Pflanzenkohle.pdf

Quellennachweis:

https://www.diegruene.ch

https://www.facebook.com/diegruene

https://twitter.com/diegruene_agrar

Pressemitteilung – Viele Namen – große Unterschiede: Biokohle, Pflanzenkohle, HTC-Kohle

Pressemitteilung Fachverband Pflanzenkohle
Leonberg, 13.02.2018

Über Pflanzenkohle wird seit einigen Jahren viel gesprochen: Das Material mit den zahlreichen positiven Eigenschaften für Klima und Landwirtschaft wird erforscht, getestet und kommt in vielen Betrieben bereits zur praktischen Anwendung.

Dennoch werden in der öffentlichen Diskussion Begriffe verwendet, die unterschiedliche Stoffe mit verschiedenen Eigenschaften beschreiben. Dr. Susanne Veser, Vorsitzende des Fachverbandes Pflanzenkohle, fordert: „In der breiten Öffentlichkeit wird Pflanzenkohle oft mit HTC-Kohle verwechselt. Hier muss aber deutlich unterschieden werden, damit die positiven Eigenschaften der Pflanzenkohle auch wirklich nur ihr zugeschrieben werden.“

Prof. Claudia Kammann, selbst Mitglied im Fachverband, hat an der Justus-Liebig-Universität Gießen zum Einsatz von Biokohlen in Böden geforscht¹. Sie trennt die Bezeichnungen scharf voneinander ab: Biokohle dient im Deutschen als Überbegriff für alle aus Biomasse hergestellten Kohlen; im Englischen gibt es keinen äquivalenten Oberbegriff bisher. Um Biokohlen herzustellen, gibt es im Wesentlichen zwei verschiedene Techniken: Mit Hilfe von Wasser oder Wasserdampf entsteht bei der hydrothermalen Karbonisierung unter hohem Druck und oft unter Zugabe chemischer Zusätze die sogenannte HTC-Kohle. Sie ist von den Materialeigenschaften her der Braunkohle ähnlich. Pflanzenkohle (englisch Biochar) hingegen ist das Produkt eines Pyrolyse-Verfahrens, bei dem Biomasse bei höheren Temperaturen über 300°C zu einer feinporösen Kohle verarbeitet wird. In seiner Definition von Pflanzenkohle orientiert sich der Fachverband an der Richtlinie des European Biochar Certificate, die unter anderem ein Verhältnis von Wasserstoff zu organisch gebundenem Kohlenstoff von weniger als 0,7 festlegt. Da HTC-Kohle diesen Wert nicht erreichen kann, ist dadurch eine Verwechslung der beiden Kohlearten ausgeschlossen.

HTC-Kohle wird vor allem aus feuchten bis sehr nassen organischen Reststoffen hergestellt, darunter Stoffe, die bisher nur schwer wieder zu verwerten sind, wie Klärschlamm, nasses, halb zersetztes Laub und andere. Auch die Pflanzenkohle wird aus Abfallstoffen z. B. aus der Landwirtschaft oder der Gärtnerei hergestellt – vorrangig jedoch trockeneren Materialien. Dazu zählen unter anderem Hecken-, Baum- oder Grasschnitt, aber auch Getreidespelzen oder andere Reststoffe. In der anschließenden Pyrolyse, einer modernen, sauberen Methode, die mit der ursprünglichen Technik derVerkohlung in Meilern nur noch den Sauerstoff-Ausschluss gemein hat, werden die biologischen Ausgangsstoffe bei hohen Temperaturen verschwelt. Moderne Anlage lassen in der Regel auch die Nutzung der Abwärme zu, mit der fossile Brennstoffe ersetzt werden können.

So wie diese Herstellungsverfahren sich unterscheiden, sind auch die daraus produzierten Kohlen in ihren Eigenschaften und damit in ihren Einsatzmöglichkeiten deutlich voneinander verschieden. In einem mehrjährigen Forschungsprojekt von 2009 bis 2015 hat Prof. Kammann in unterschiedlichen Versuchsreihen untersucht, wie sich die verschiedenen Biokohlen auf den Boden und das Pflanzenwachstum auswirken.

Im Unterschied zu HTC-Kohlen zeigte sich, dass die mit Pflanzenkohle bearbeiteten Böden Kohlenstoff deutlich länger einlagern können und auch weniger klimarelevantes Lachgas ausstoßen. Die HTC-Kohlen konnten hingegen Lachgas-Emissionen nicht reduzieren und wurden auch schneller im Boden abgebaut, so dass der gespeicherte Kohlenstoff früher wieder freigesetzt wird. Pflanzenkohle – so die Ergebnisse der Feld- und Laborversuche – eignet sich daher besser für die langfristige Bindung von Kohlenstoff und kann damit zu einem wichtigen Hilfsstoff für den Klimaschutz werden.

Zudem wurde in den wissenschaftlichen Versuchen deutlich, dass sich die Pflanzenkohle im Boden positiv auf Pflanzenwachstum und Bodenbewohner wie Regenwürmer auswirkt, während die meisten HTC-Kohlen eher toxische Effekte zeigten und sich negativ auf Pflanzenkeimung und -wachstum auswirkten – bis hin zu einem Fluchtverhalten der Regenwürmer. Die Ergebnisse waren so deutlich, dass die Studie empfiehlt, die HTC-Kohlen nicht oder nur mit Nachbehandlung durch Kompostierung zur Nutzung im Boden zu verwenden.

Bei der Verwendung von Pflanzenkohle auf dem Feld zeigt sich, dass ausschließlich mit Nährstoffen versetzte Pflanzenkohle zu höheren Erträgen führen kann. Darüber hinaus können so bearbeitete Böden größere Mengen an Nitrat aufnehmen. Nitrat als Bestandteil von Gülle oder Mineraldünger wird auf dem Feld oft durch Regen ausgewaschen und gelangt dann in hohen Konzentrationen ins Grundwasser – heute ein Problem für die Wasserwirtschaft. Mit Pflanzenkohle kann die Nitratauswaschung verringert werden.

In der Landwirtschaft werden die Versuchsergebnisse bereits in der Praxis bestätigt. Zurzeit wird Pflanzenkohle vor allem in der Tierhaltung eingesetzt, als Zusatz zum Futtermittel oder auch ergänzend bei der Stalleinstreu, zum Teil sogar als Futterbeigabe für unterstützende medizinische Maßnahmen. Hier spielt auch der Kreislaufgedanke eine Rolle: Wird Pflanzenkohle bereits dem Futter und/oder der Einstreu beigemischt, ist sie später auch in der Gülle bzw. im Mist vorhanden. Gülle und Mist mit Pflanzenkohle werden anschließend kompostiert und dann in den Boden eingearbeitet oder direkt ausgebracht. Von allen Stadien dieses Kreislaufes berichten praktizierende Landwirte über positive Veränderungen – von sinkenden Tierarztkosten, verbessertem Stallklima, weniger Geruchsbelästigung, einer nicht stinkenden, fließfähigeren Gülle, die keine Verätzungen an Pflanzen verursacht, bis hin zu steigenden Erträgen bei der Grünlandbewirtschaftung. In Zukunft kann neben der Landwirtschaft so auch in kommunalen Kompostierungsanlagen, im Weinbau, selbst in privaten Gärten aus den entstehenden Bio-Abfällen Pflanzenkohle hergestellt und – mit Kompost vermischt – wertvoller Dünger erzeugt werden, der das Potential für positive Umweltwirkungen wie eine verminderte Nitratauswaschung hat.

 

Artikel Download hier ( MGL-PRESSE-100-V-1.0.pdf )


 

Aktivitäten unserer Mitglieder: Pflanzenkohle statt Späne

Artikel: BWagrar, Ausgabe 52/2017
David Hetzer streut seine Pferdeboxen seit Kurzem mit Grüngutkompost und Pflanzenkohle ein. Damit spart er Einstreu und mindert offenbar die Emissionen.
Pferdehalter David Hetzer aus Mössingen bei Tübingen wollte weniger Mist. Der Betreiber des Butzenhofes mit 65 Pensionspferden hat sein Einstreusystem seit Kurzem von Stroh und Sägespänen auf Grünschnittkompost mit Pflanzenkohle umgestellt.

Hier weiterlesen ( Butzenhof stellt auf Pflanzenkohle um )

 

Pressemitteilung – Pflanzenkohle: Gemeinsam für ein ökologisches Material mit Zukunft

Wiesbaden, 09.11.2017 – Bildquelle: A. Siepe, 30.09.2017

Im Garten, im Ackerbau, in der Viehhaltung oder auch für den Klimaschutz – der Einsatz von Pflanzenkohle bietet für viele Bereiche entscheidende Vorteile. Diese bekannt zu machen, ist das Ziel des Fachverbands Pflanzenkohle, der in der Universität Geisenheim eine erste Fachtagung veranstaltete. Rund 70 Wissenschaftler, Anwender, Hersteller und Vertreiber des ökologischen Rohstoffs trafen sich zum Informationsaustausch. Auch die gemeinnützige Naturschutzorganisation Naturefund setzt diesen wertvollen Rohstoff in ihren Projekten ein und unterstützt die Verbreitung von Pflanzenkohle.

„Noch ist in der größeren Öffentlichkeit das Thema Pflanzenkohle viel zu wenig bekannt. Das wollen wir ändern“, stellt Dr. Susanne Veser, 1. Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins, fest. Zwar seien bisher viele Forschungen durchgeführt und praktische Erfahrungen mit dem Material gesammelt worden, jetzt gelte es aber, diese zu bündeln und gemeinsam die vielfältigen Anwendungsfelder der Pflanzenkohle publik zu machen.

In vielen Bereichen wurde der schwarze Rohstoff bereits erforscht und erprobt – mit vielversprechenden Ergebnissen unter anderem als Hilfsstoff für fruchtbare Böden, als Futtermittel, in der Gülle- und Stallmistaufbereitung und in der Biogasproduktion. Sogar als Baustoff oder als Filtermedium beispielsweise in der Abwasserbehandlung ist Pflanzenkohle einsetzbar. Für den Umweltschutz zählt vor allem, dass es ein natürlicher Stoff ist, der CO2 langfristig der Atmosphäre entzieht, und dass seine Anwendung z. B. in der Landwirtschaft den Einsatz chemischer Dünger und Pestizide verringert.

„Um der Pflanzenkohle zu der Nutzung zu verhelfen, die sie verdient, haben wir uns viel vorgenommen“, erklärt Dr. Veser weiter. So wurden verschiedene Arbeitsgruppen gebildet, die ein Zertifizierungsverfahren auflegen, die Forschung zu Pflanzenkohle weiter vorantreiben und rechtliche Fragen ihres Einsatzes klären werden.

Das ökologische Multitalent Pflanzenkohle entsteht durch ein spezielles Verfahren: Biomasse wie Hecken-, Baum- oder Grasschnitt wird unter sehr hohen Temperaturen und unter Sauerstoffabschluss zu Kohle karbonisiert. Das CO2 der Pflanzen ist in dieser Kohle weiterhin enthalten, es wird darin gebunden. In großem Stil eingesetzt, hat das langlebige Material dadurch sogar das Potenzial, den Klimawandel abzumildern.

„Wir setzen Pflanzenkohle in unseren Aufforstungsprojekten in Bolivien ein. Schon nach kurzer Zeit konnten wir beobachten, dass die Wasserspeicherkapazität der Böden und ihre Fruchtbarkeit deutlich anstieg,“ so Katja Wiese, Geschäftsführerin von Naturefund e. V. „Pflanzenkohle hat in unseren Augen ein großes Potenzial für die Natur und den Klimaschutz. Aus diesem Grunde sind wir dem Fachverband Pflanzenkohle beigetreten, wie auch viele Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. So erfahren wir die neuesten Forschungsergebnisse aus erster Hand.“

Der Fachverband Pflanzenkohle wird zukünftig regelmäßig über aktuelle Forschungsergebnisse zum Material Pflanzenkohle online und über die Presse informieren.

Bilder der Veranstaltung finden Sie hier:
Naturefund Pressefotos

Weitere Informationen:
www.fachverbandpflanzenkohle.org

Pressekontakt Fachverband Pflanzenkohle:
Dr. Susanne Veser:
Tel.: 0 71 52/33 11 09-2, E-Mail: Vorstand1@fvpk.de

Pressekontakt Naturefund e. V.:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Sebastian Fitz
Karl-Glässing-Straße 5, 65183 Wiesbaden
Tel.: +49 611 504 581 013, pressekontakt@naturefund.de